Nenn mich nicht Sissi!

Nenn mich nicht Sissi!
von Johan Bargum / Deutsch von Regine Elsässer

Originaltitel: Kalla mig inte Sessan!

Theaterverlag Hofmann-Paul, 10829 Berlin

 

Der vielbeschäftigte Regisseur Per Lindblad erhält einen Anruf von seiner Tochter: Sie ist im Krankenhaus in der Notfall-Aufnahme. Auf das Schlimmste gefasst, eilt er herbei, aber findet sie unverletzt.

„Du siehst doch. Heile Arme und Beine. Nicht ein Kratzer. Fit wie ein Turnschuh.“

Das ist der Auftakt zu einem Vater-Tochter-Dialog mit vielen dramatischen Wendepunkten. Cecilia, die sich nach der Trennung der Eltern im Stich gelassen fühlt, hat ihren Vater in die Falle gelockt. Und so sehr er sich wehrt und verteidigt, er muss Cecilia Rede und Antwort stehen.

„Nenn mich nicht Sissi“ ist eine Abrechnung über die Vernachlässigung der Gefühle in einer extremen Ausgangssituation. Ein Stück über die Wünsche und Bedürfnisse Jugendlicher nach ihren Eltern, nach Anerkennung und einem Zuhause.

 

Besetzung:

Cecilia: Beverly Huntemann

Per Lindblad: Peter Koschade

Soufleure/Regie:

Alina Astl und Falk Wiechers