Vereinssatzung für den spiel.raum Stuhr e.V.

vom 18.01.2016

 

 

§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen “spiel.raum Stuhr” (nachfolgend kurz als “Verein” bezeichnet). Er hat seinen Sitz in Stuhr und ist in das Vereinsregister eingetragen.

Nach Eintragung lautet der Name des Vereins “spiel.raum Stuhr e.V.”. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Gerichtsstand ist Syke. Der Verein ist Mitglied im Landesverband Niedersächsischer Amateurbühnen e.V..

§ 2 Zweck und Ziel

1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur.

2. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung von

Theateraufführungen und deren Vorbereitung verwirklicht sowie durch Durchführung kultureller Veranstaltungen.

3. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Vollmitglieder können natürliche Personen sein, die aktiv an der Vereinsarbeit teilhaben wollen. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s. Stimmberechtigt sind Mitglieder in Versammlungen ab vollendetem 18. Lebensjahr.

2. Projektbezogene Mitglieder können natürliche Personen sein, die aktiv an der Vereinsarbeit teilhaben wollen. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s. Projektbezogene Mitglieder haben keine Stimmberechtigung in Versammlungen.

3. Fördernde Mitglieder können natürliche Personen sowie juristische Personen sein, die mit ihrem Beitritt die Ziele des Vereins fördern wollen.

4. Die Mitgliedschaft im Verein schließt automatisch für die unter 1. und 2. genannten Mitglieder die Mitgliedschaft im Landesverband Niedersächsischer Amateurbühnen e.V. ein.

§ 5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

1. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Verein nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

2. Ende der Mitgliedschaft

2.1 Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

2.2 Die Projektbezogene Mitgliedschaft endet mit Ablauf des Projektzeitraumes sofern kein unter 2.1 Fall eintritt bzw. vorliegt.

3. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluss eines Kalendermonats unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten bzw. ausschließlich – im Falle einer Projektbezogenen Mitgliedschaft – von einem Monat zulässig.

4. Der Ausschluss ist zulässig, wenn ein Mitglied

4.1 in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstößt.

4.2 der Vereinssatzung zuwiderhandelt.

4.3 trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist und seit Absendung des zweiten Mahnschreibens an die zuletzt dem Verein bekannt gegebene Adresse mehr als drei Monate vergangen sind.

5. Dem betroffenen Mitglied ist die Absicht zum Ausschluss aus dem Verein vorher mitzuteilen und ihm Gelegenheit zur Äußerung binnen zwei Monaten zu geben.

6. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittel- Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

7. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.

§ 6 Pflichten

1. Die Mitglieder sind zur Einhaltung der Satzung und der von den Organen gefassten Beschlüsse sowie zur Beitragszahlung verpflichtet.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

1. Mitglieder leisten je nach Art der unter §4 definierten Mitgliedschaft einen Monatsbeitrag, dessen Höhe und Fälligkeit jeweils von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.

2. Fördernde Mitglieder entrichten einen Jahres-/ oder Monatsbeitrag, der vom Vereinsvorstand mit ihnen vereinbart wird.

§ 8 Organe des Vereins

1. Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 9 Vorstand

1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.

2. Der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstandschaft) besteht aus

2.1 dem vertretungsberechtigten Vorstand,

2.2 dem Kassenwart,

2.3 dem Schriftführer

§ 10 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands

1. Der erweiterte Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere

1.1 Führung der laufenden Geschäfte,

1.2 Beschlussfassung über Aufnahmeanträge,

1.3 Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,

1.4 Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

1.5 Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung.

§ 11 Wahl des Vorstands

1. Der Gesamtvorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

Vorstandsmitglieder können nur Vollmitglieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Gesamtvorstands werden für die Zeit von einem Jahr gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann sich der Gesamtvorstand durch ein Ersatz- Vorstandsmitglied aus dem Kreis der Vollmitglieder durch Vorstandsbeschluss bis zur nächsten Mitgliederversammlung ergänzen. Hiervon kann abgewichen werden, wenn eine Restamtszeit von einem halben Jahr nicht überschritten wird.

2. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

§ 12 Vorstandssitzungen

1. Der Gesamtvorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen werden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.

2. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Der Gesamtvorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 13 Mitgliederversammlung

1. In der Mitgliederversammlung haben alle Vollmitglieder eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.

2. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

2.1 Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands,

2.2 Beschlussfassung über Ausschlüsse von Mitgliedern

2.3 Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung,

2.4 weitere Aufgaben, soweit sich dies aus der Satzung, Ordnungen oder nach Gesetz ergibt.

3. Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von vier Wochen unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet wurde. Eine fristgemäße Einladung per E-Mail ist zulässig.

4. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich mit Gründen beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.

5. Der Vereinsvorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder die

Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt oder dies im Vereinsinteresse angezeigt ist. Für außerordentliche Versammlungen bestehen die gleichen Befugnisse und Vorgaben wie bei ordentlichen Versammlungen.

6. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leiten die Versammlung.

7. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens die Hälfte der Vollmitglieder anwesend ist. Ist weniger als die Hälfte der Vollmitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut unter Einhaltung der Ladungsfrist einberufen werden; sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Vollmitglieder beschlussfähig.

8. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

9. Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden Vollmitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Für die Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller Vollmitglieder erforderlich.

10. Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, wenn mindestens eines der anwesenden Vollmitglieder dies ausdrücklich beantragt.

§ 14 Protokollierung

1. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen ist. Gefasste Beschlüsse sind wörtlich in das Protokoll aufzunehmen.

§ 15 Kassenprüfer

1. Die von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist auf einer Mitgliederversammlung zu berichten. Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.

§ 16 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder herbeizuführen,

vorausgesetzt mindestens ein Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder ist anwesend. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Amateurtheaterverband Niedersachsen e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke der Jugend-Theaterarbeit zu verwenden hat.

2. Vor Durchführung der Auflösung und Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögens ist zunächst das Finanzamt zu hören.

3. Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen gemeinnützigen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das

Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

4. Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, so sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

Vorstehende Satzung wurde am 18.01.2016 in Stuhr von der Mitgliederversammlung beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.